Altersvorsorgedepot für Beamte: Förderung und Einwilligung
Von Florian Hörning, Gründer von Finance Made Simple, Spiegel-Bestseller-Autor · Stand 16. Oktober 2026
Kurz gesagt
Ja, Beamte bekommen die Zulagen des Altersvorsorgedepots, genau wie bisher bei Riester: bis 540 Euro Grundzulage, 300 Euro je Kind, 200 Euro Bonus unter 25. Damit die Zulagen fließen, brauchst du nach heutigem Stand wie bei Riester eine Einwilligung gegenüber deiner Besoldungsstelle.
Was Beamte bekommen
Beamte, Richter, Berufssoldaten und vergleichbare Gruppen waren schon bei Riester förderberechtigt. Das bleibt beim Altersvorsorgedepot so. Es gelten dieselben Zulagen und derselbe Sonderausgabenabzug wie für Angestellte.
Die Einwilligung nicht vergessen
Damit die Zulagenstelle prüfen kann, ob du förderberechtigt bist, braucht sie Daten deiner Besoldungsstelle. Dafür gibst du dort eine schriftliche Einwilligung. Wer schon für Riester eingewilligt hat, sollte prüfen, ob das für den neuen Vertrag reicht. Ohne Einwilligung gibt es keine Zulage.
Warum das Depot für Beamte interessant ist
Die Pension deckt bei vielen einen großen Teil des Lebensstandards. Gerade deshalb können Beamte beim Altersvorsorgedepot mehr Schwankung zulassen und auf teure Garantien verzichten. Wegen des oft hohen Steuersatzes lohnt außerdem der Blick auf den Sonderausgabenabzug.
Heute musst du nichts entscheiden
Die fertigen Produkte gibt es erst ab dem 1. Januar 2027, viele werden noch zertifiziert. Erst verstehen, dann in Ruhe wählen.
Häufige Fragen
Sind Beamtenanwärter förderberechtigt?
In der Regel ja. Unter 25 gibt es zusätzlich einmalig 200 Euro.
Ist mein Ehepartner auch gefördert?
Das hängt davon ab, ob er selbst oder nur über dich förderberechtigt ist. Das klären wir im Erstgespräch.
Die Verfahrensdetails für Beamte regeln die Behörden noch. Stand Oktober 2026.